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Individuelle Setting-Projekte – Ein Fahrplan für Sie

Projektplan und die einzelnen -phasen

Was in den einzelnen Phasen eines Projekts wichtig ist, haben wir für Sie zusammengefasst:


Vorbereitung:

Haben Sie schon eine genaue Projektidee oder vermuten Sie bisher zunächst nur, dass es im Alltag des Settings den Bedarf für gesundheitsförderliche Maßnahmen gibt? Der erste Schritt zum Projekt ist damit auf jeden Fall schon getan. Die feste Entscheidung für das Projekt zur Gesundheitsförderung bildet den Start für das gemeinsame Vorgehen.

Abbildung Projektablauf

Aufbau von Strukturen:
Um ein wirksames Arbeiten und ein von allen getragenes Grundverständnis zu erreichen, braucht das Projekt ein Steuerungsgremium. Vielfach bestehen auch bereits Kooperationen mit Fördervereinen oder Stiftungen, die das Vorhaben auch langfristig beständig machen. In dieser Phase ist es das Ziel, solche Partner und auch Vertreter aller Gruppen des Settings an den nachfolgenden Entscheidungen zu beteiligen.

Analyse:
Ziel dieser Phase ist die Ermittlung des genauen Handlungsbedarfs durch geeignete Erhebungsinstrumente. Dazu können Settingbegehungen oder Interviews mit den Zielgruppen durchgeführt werden. Auch Fragebögen können entworfen und anschließend ausgewertet werden. Wie das Ergebnis auch ausfällt, jetzt gibt es genug Anhaltspunkte, um gezielte Maßnahmen zu planen.

Planung:
In den seltensten Fällen mündet die Auswertung der Ergebnisse nur in eine einzige Maßnahme. Deshalb ist es an dieser Stelle erforderlich, die angedachten Umsetzungsschritte in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Neben der Zielgruppe muss an dieser Stelle auch das Handlungsfeld und ein messbares Ziel festgehalten werden. Das Steuerungsgremium setzt in dieser Phase auch Fristen für die Umsetzung und überprüft diese. So wird ein kontinuierlicher Verlauf gewährleistet und die Verbindlichkeit der Beteiligten im Projekt gestärkt.

Umsetzung:
Entsprechend der Planung des Steuerungsgremiums werden die konkreten Maßnahmen des Projekts umgesetzt. Der gesundheitsfördernde Prozess wird damit sowohl nach innen für die Zielgruppen als auch für Außenstehende sichtbar. Dadurch stärkt sich das gesundheitsförderliche Profil des Settings, welches daraufhin attraktiv für weitere Kooperationspartner wird.

Evaluation:
In der Evaluationsphase werden die umgesetzten Maßnahmen gründlich auf den Prüfstand gestellt. Entscheidend ist dabei eine offene aber konstruktive Feedback-Kultur, die es ermöglicht, aus den Erfahrungen aller Beteiligten zu lernen. Ziel der Evaluationsphase ist es, aus den Ergebnissen Anhaltspunkte für weiteren Handlungsbedarf zu ermitteln und die nachhaltige Verankerung von Gesundheit im Setting zu etablieren.

Prinzipien der Gesundheitsförderung in Lebenswelten

Um die Qualität unserer Projekte zu gewährleisten, orientieren wir uns bei der Projektförderung an vier wesentlichen Prinzipien:


Gesundheitliche Chancengleichheit:

Das wichtigste Merkmal unserer Projekte ist die soziale und gesundheitliche Chancengleichheit. Das bedeutet konkret, dass wir Maßnahmen für alle Beteiligten im Setting durchführen. Hat sich das Setting für den gesundheitsförderlichen Prozess entschieden, stehen unsere Angebote allen Zielgruppen offen – Kindern, Jugendlichen, Ehrenamtlichen, Bewohnern von Pflegeeinrichtungen oder Multiplikatoren.

Ganzheitlichkeit:
Das Prinzip der Ganzheitlichkeit basiert unter anderem auf den Erkenntnissen, dass sich beispielsweise Risikofaktoren gegenseitig beeinflussen. Daher richten wir bei der Planung von Maßnahmen unseren Blick immer auf verschiedene Handlungsfelder. Bewegung, Ernährung, Stress und Entspannung sowie das soziale Miteinander werden dabei sowohl auf Möglichkeiten der Verhaltens- als auch der Verhältnisprävention hin überprüft. Entsprechend des individuellen Bedarfs in der Lebenswelt werden dann erste Schwerpunkte gebildet, die aktuell im Vordergrund stehen.

Partizipation:
Insbesondere bei der Analyse, der Planung und der Evaluation legen wir Wert darauf, Vertretern der Zielgruppen und Fachkräften Entscheidungskompetenzen zu übertragen. Durch dieses Vorgehen sichern wir eine ansprechende Gestaltung der Maßnahmen und ermöglichen somit eine gute Akzeptanz des Projekts innerhalb der Lebenswelt. In der Umsetzungsphase hat sich bereits vielfach der Peer-Ansatz, also das ausbilden von Multiplikatoren im Setting, als erfolgreich erwiesen. Durch diese hauptsächlich selbstorganisierte Form der Vermittlung gehen wir sogar über die Partizipation hinaus und ermöglichen somit einen nachhaltigen Verbleib des Wissens im Setting.

Nachhaltigkeit:
Mit unserer Projektförderung wollen wir engagierte Lebenswelten beim wichtigen ersten Schritt zum gesundheitsförderlichen Setting begleiten. Dazu streben wir von Anfang an eine nachhaltige Vernetzung mit weiteren Akteuren vor Ort an. Vielfach bestehen im Umfeld bereits Kooperationspartner, Initiativen oder Stiftungen, die längerfristig in der Lebenswelt unterstützen können.

Zuletzt aktualisiert:
21.08.2017
Erstellt am:
07.08.2017

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