Mit Sicherheit gesünder leben

Sucht – Wissenswertes für Ihre seelische Gesundheit

Alkoholsucht und Co-Alkoholismus

Alkoholsucht

Millionen von Menschen sind von einer Alkoholsucht betroffen. Alkoholabhängigkeit geht in den meisten Fällen mit gravierenden gesundheitlichen und sozialen Folgen einher. Alkohol zählt zu den gesellschaftlich akzeptierten Drogen, der zu vielen Anlässen dazu gehört. Oft schaut die Umgebung darüber hinweg, wenn jemand mehr trinkt, als ihm gut tut. Die Grenze zwischen Genuss und Missbrauch ist dabei fließend und der Umgang mit Alkohol oft leichtsinnig. Die körperlichen Folgen eines übermäßigen Alkoholkonsums sind erschreckend. Alkohol ist ein Zellgift, das viele körperliche Schäden hervorruft, wie z.B. Schäden an der Leber, dem Herz, dem Verdauungstrakt sowie den Sexualorganen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Portal GesundheitOnline.

Co-Alkoholismus: Wenn andere mitleiden

Ein Mitarbeiter der Schwenninger war selbst betroffen und hat zum Thema Alkoholismus und Co-Alkoholismus ein Buch geschrieben.

Hier finden Sie eine Kurzzusammenfassung des Buches.

Nikotinabhängigkeit

Die "Sargnägel" an den Nagel hängen – das wünschen sich viele Raucher, aber es ist nicht einfach, die Zigaretten sein zu lassen. Die Schwenninger Krankenkasse bietet eine kostenlose Beratung zur Rauchentwöhnung.

Alle Informationen finden Sie hier.

Schlaf- und Beruhigungsmittel

Die meisten der verschriebenen Schlaf- und Beruhigungsmittel enthalten einen Wirkstoff aus der Gruppe der Benzodiazepine. Diese Wirkstoffe werden vor allem bei epileptischen Anfällen oder zur Einleitung einer Narkose eingesetzt. Doch auch bei weniger schwerwiegenden Befindlichkeitsstörungen wie Überlastung und Erschöpfung finden diese Medikamente Anwendung. Bei der Einnahme dieser Medikamente ist allerdings Vorsicht geboten. Innerhalb weniger Wochen kann eine körperliche Abhängigkeit entwickelt werden. Dies gilt auch für Schlafmittel mit den Wirkstoffen Zolpiden und Zopiclon. Die Nebenwirkungen des Benzodiazepines sind nicht zu unterschätzen. Häufige Beschwerden im Zusammenhang mit den Wirkstoffen sind beispielsweise Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Gedächtnislücken aber auch Sehstörungen, Schwindel und Blutdruckabfall. Vor allem die Langzeitfolgen durch die Abhängigkeit von diesen Medikamenten sind gravierend. Das Absetzen der Benzodiazepine geht oft mit quälenden Entzugserscheinungen einher. Benzodiazepinhaltige Schlafmittel werden sehr häufig verschrieben, weshalb sie an der Spitze der am häufigsten missbrauchten Medikamente in Deutschland stehen.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in dieser Broschüre.

Partydrogen

Lifestyle- bzw. Partydrogen sind vor allem unter den Jugendlichen und jungen Erwachsenen weit verbreitet. Daten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zufolge, haben bereits 27% der 12-25-jährigen Erfahrungen mit dieser Art von Drogen gemacht. Hierzu gehören u.a. Speed, Ecstasy und LSD, die u.a. aufputschende, stimmungsaufhellende bis euphorisierende oder halluzinogene Wirkungen haben. Die Folgen des Drogenkonsums sind allerdings gravierend und bringen ernstzunehmende Probleme mit sich. Typisch sind beispielsweise Herz- und Kreislaufstörungen, substanzinduzierte Psychosen bis hin zur langfristigen physischen und psychischen Abhängigkeit.

Mehr Informationen finden Sie auf unserem Portal GesundheitOnline.

Internetsucht

Spielen, chatten, surfen, shoppen – Computer und Internet gehören heutzutage ganz selbstverständlich einfach zu unserem Alltag dazu. Vor allem für die jüngere Generation ist das Onlinesein über mehrere Stunden am Tag hinweg ein fester Bestandteil des täglichen Lebens. Von einer Internet- oder auch Onlinesucht spricht man dann, wenn das World Wide Web (www) exzessiv genutzt wird. Auch wenn die Nutzer ihren Konsum nicht mehr kontrollieren und beschränken können, handelt es sich um eine Internetsucht. Laut einer bundesweit repräsentativen Studie zur Internetabhängigkeit sind mehr als eine halbe Million der 14-64- Jährigen onlinesüchtig. Weitere 2,5 Millionen gelten als suchtgefährdet. Die gesundheitlichen Folgen der Internetsucht sind weitreichend. Leistungseinbußen in Schule und Beruf, Schlaflosigkeit, soziale Isolation und die Schädigung der Sehkraft sind nur Beispiele für mögliche Folgen.

Welche Menschen besonders gefährdet sind und wie Sie Ihre Sucht besiegen können, erfahren Sie auf unserem Portal GesundheitOnline.

Einen anonymen Online-Selbsttest und den Zugang zu einer Online-Sprechstunde für Betroffene finden Sie hier.


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Spielsucht

Glücksspiele sind riskant – für die Beteiligung am Glücksspiel wird ein Einsatz verlangt, der Gewinn ist nicht durch die eigenen Fähigkeiten beeinflussbar und das Ergebnis ist überwiegend zufällig. Aus dem unterhaltsamen und zwanglosen Zeitvertreib kann sich schnell eine Sucht entwickeln. Der Übergang zu der Spielsucht ist dabei fließend. Von einer Sucht spricht man dann, wenn das Glücksspiel den Alltag bestimmt und Familie, Beruf und Freunde vernachlässigt werden. Für Außenstehende ist nicht sofort ersichtlich, ob eine Spielsucht tatsächlich vorliegt.

Wie Sie eine solche Spielsucht erkennen können und welche Therapiemöglichkeiten bestehen, erfahren Sie hier. 

Doch nicht nur Glücksspiele können zu einer Spielsucht führen, sondern auch Computerspiele bergen ein gewisses Suchtpotenzial. Aktuellen Studien zufolge, haben bis zu 10% aller Computerspieler deutliche Anzeichen von Suchtverhalten. Das Spektrum der Computerspiele reicht dabei sehr weit – von spielerischen Lernprogrammen bis hin zu den kontrovers diskutieren "Killerspielen". Computerspiele können jedoch durchaus auch positive Effekte haben. Beispielsweise können sie Lerninhalte vermitteln, die Kreativität fördern und die Auge-Hand-Koordination trainieren. Bei übermäßigem Konsum können sich allerdings negative Auswirkungen bemerkbar machen. Mögliche Folgen sind beispielsweise Haltungsschäden, Übergewicht, die Rückbildung der Muskulatur aber auch soziale Isolation.

Wie Sie eine Computersucht erkennen können, erfahren Sie auf unserem Portal GesundheitOnline.

Kaufsucht

Unter einer Kaufsucht versteht man den permanenten und unüberschaubaren Erwerb von Waren. Die Betroffenen können sich diese Ware in den meisten Fällen jedoch eigentlich gar nicht leisten. Während des Kaufaktes wird bei ihnen ein Hochgefühl ausgelöst, was etwaige Probleme kurzzeitig vergessen lässt. Die Betroffenen versuchen häufig, ihre Einkäufe zu verheimlichen oder zu verstecken oder gar durch Lügen und Betrügereien zu kaschieren. In den meisten Fällen sind sich die Betroffenen ihres problematischen Konsumverhaltens durchaus bewusst, sie schaffen es allerdings nicht, ihr Verhalten zu kontrollieren und den Kauf der Ware zu unterbinden. Die Kaufsucht fällt in die Kategorie der Verhaltenssüchte. Schätzungen zufolge sind ca. 6% der Erwachsenen in Deutschland kaufsüchtig. 80-95% sind dabei weiblich. Die Folgen einer Kaufsucht können dabei gravierend sein. Rund 90% leiden unter weiteren psychischen Erkrankungen. Am häufigsten sind Depressionen oder Ängste im Zusammenhang mit der Kaufsucht feststellbar.

Zuletzt aktualisiert:
17.11.2016
Erstellt am:
18.01.2016

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