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Ambulante Leistungen

Pflegedienst

Wurde bei Ihnen eine Pflegebedürftigkeit festgestellt, haben Sie die Möglichkeit, sich zu Hause von einem ambulanten Pflegedienst versorgen zu lassen. Hier werden Sie dann von einer Pflegekraft beispielsweise bei der Körperpflege, dem An- und Auskleiden oder der Hausarbeit unterstützt. 

Pflegesachleistung

Die Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst wird auch Pflegesachleistung genannt, weil Sie eine Pflege durch eine Pflegekraft als Sachleistung zur Verfügung gestellt bekommen und kein pauschales Pflegegeld erhalten.

Die Kosten für den ambulanten Pflegedienst übernehmen wir bis zum jeweiligen Höchstbetrag Ihrer Pflegestufe oder Ihres Pflegegrades. In der Regel rechnen wir direkt mit dem Pflegedienst ab.

Die beigefügte Übersicht soll Ihnen zeigen, in welcher Höhe wir die Kosten für Sie übernehmen können:

Pflegesachleistung bis 2016             Pflegesachleistung neu ab 01.01.2017
  • Pflegestufe 0*: bis zu 231 Euro
  • Pflegestufe I: bis zu 468 Euro
  • Pflegestufe I*: bis zu 689 Euro
  • Pflegestufe II: bis zu 1.144 Euro
  • Pflegestufe II*: bis zu 1.298 Euro
  • Pflegestufe III: bis zu 1.612 Euro
  • Härtefälle mit außergewöhnlich
    hohem Pflegeaufwand: 1.995 Euro                               
Anspruchsberechtigt sind die Pflegegrade 2 bis 5.

  • Pflegegrad 2 = 689 Euro
  • Pflegegrad 3 = 1.298 Euro
  • Pflegegrad 4 = 1.612 Euro
  • Pflegegrad 5 = 1.995 Euro

 *mit eingeschränkter Alltagskompetenz

Weitere Informationen zu den Pflegegraden ab 2017 finden Sie auch im Flyer Pflegeleistungen.


Fragen? Rufen Sie uns kostenfrei an!

Sie erreichen uns unter Telefon 0800 3755 3755 5 rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr (kostenfrei für Mobilfunk/Festnetz) oder nutzen Sie unser Kontaktformular – wir helfen Ihnen gerne weiter!

Pflegegeld

Wenn Ihre Pflege zu Hause durch Angehörige, Verwandte und Bekannte sichergestellt ist, können Sie ein Pflegegeld erhalten. Das monatliche Pflegegeld ist jedoch von Ihrem Pflegegrad abhängig. Wir überweisen es Ihnen direkt auf Ihr Konto – Sie können über das Geld frei verfügen.

Beginnt Ihr Leistungsanspruch auf Pflegegeld erst innerhalb eines Monats, wird Ihnen für den Monat anteilig aus. Sie erhalten dann 1/30 des monatlichen Pflegegeldes für jeden einzelnen Tag in diesem Monat.

 

Pflegegeld bis 2016:                     Pflegegeld neu ab 01.01.2017
  • Pflegestufe 0*: 123 Euro pro Monat                       
  • Pflegestufe I: 244 Euro
  • Pflegestufe I*: 316 Euro
  • Pflegestufe II: 458 Euro
  • Pflegestufe II*: 545 Euro
  • Pflegestufe III: 728 Euro

Anspruchsberechtigt sind die
Pflegegrade
2-5

  • Pflegegrad 2 = 316 Euro
  • Pflegegrad 3 = 545 Euro
  • Pflegegrad 4 = 728 Euro
  • Pflegegrad 5 = 901 Euro

*mit eingeschränkter Alltagskompetenz

Das Pflegegeld wird zur Hälfte während einer Kurzzeitpflege für bis zu acht Wochen und während einer Verhinderungspflege für bis zu sechs Wochen je Kalenderjahr fortgezahlt.

Weitere Informationen zu den Pflegegraden ab 2017 finden Sie auch im Flyer Pflegeleistungen.


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Kombinationsleistung

Wird ein Teil der Pflege von einem ambulanten Pflegedienst übernommen und gleichzeitig von einer Pflegeperson zu Hause, spricht man von einer Kombinationsleistung.

Die Kosten Ihres Pflegedienstes werden als erstes mit dem zur Verfügung stehenden Betrag aus dem Pflegegrad (bis 2016 Pflegestufe) beglichen. Verbleibt ein Restbetrag, können Sie für die Pflege durch die Pflegeperson noch ein anteiliges Pflegegeld erhalten.


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Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen

Bis 31.12.2016:


Wurde bei Ihnen eine Pflegestufe festgestellt, haben Sie die Möglichkeit zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen in Anspruch zu nehmen damit die Pflege zu Hause entlastet wird.

Diese Leistungen können zusätzlich zum Pflegegeld oder der Pflegesachleistung in Anspruch genommen werden. Benötigen Sie einen erhöhten Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarf wegen der eingeschränkten Alltagskompetenzenm (z.B. bei einer dementiellen oder psychischen Erkrankung) erhöht sich dieser Betrag.

Beispiele für zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen sind Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz, Haushalts- und Serviceangebote, Spielenachmittage und Sportgruppen.

Bitte beachten Sie: Sie können nur bestimmte Angebote als zusätzliche Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen. Bitte rufen Sie uns an – damit wir gemeinsam ein geeignetes Angebot für Sie finden können.

Wenn Sie Fragen zu der Höhe zu den Betreuungs- und Entlastungsleistungen haben – rufen Sie uns an, wir sind gerne für Sie da.


Ab 01.01.2017:

Wenn Ihre Pflege zu Hause durch Angehörige, Verwandte und Bekannte sichergestellt ist, haben Sie einen Anspruch auf Entlastungsleistungen. Sie sollen Ihnen die Möglichkeit gegeben, so lange wie möglich in Ihrem häuslichen Umfeld zu bleiben und Ihre Pflegeperson im Alltag zu entlasten.

Angebote zur Unterstützung sind beispielsweise Betreuung von ehrenamtlichen Helfern oder die Betreuung bei einem ambulanten Pflegedienst mit Nachmittagsprogramm.

Weitere Informationen zu den Pflegegraden ab 2017 finden Sie auch im Flyer Pflegeleistungen.


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Verhinderungspflege und Entlastungspflege

Ist Ihre Pflegeperson durch Erkrankung oder Urlaub ausgefallen, beteiligen wir uns an den nachgewiesenen Kosten einer Verhinderungs- bzw. Ersatzpflege zu Hause für längstens 6 Wochen (48 Tage) je Kalenderjahr.

Bitte beachten Sie: Vor Beantragung der Verhinderungspflege muss Sie die Pflegeperson mindestens 6 Monate in Ihrer häuslichen Umgebung gepflegt haben.

Möchten Sie Ihren hälftigen Anspruch aus der Kurzzeitpflege in die Verhinderungspflege übertragen? Rufen Sie uns an!


Ab 01.01.2017:

Möglichkeiten:

  • Pflege durch Pflegedienste, Privatperson und/oder entfernte Verwandte
    Sie können die Ersatzpflege durch den ambulanten Pflegedienst, Nachbarn, Freunde und Verwandte (Verwandte bis zum zweiten Grad) durchführen lassen. Wird die Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst durchgeführt, rechnet dieser direkt mit uns ab. Führen Ihre Nachbarn oder Verwandte die Pflege durch, können Sie die Belege direkt bei uns einreichen.
  • durch nahe Verwandte bis zum zweiten Grad
    Erfolgt die Ersatzpflege durch Verwandte und Verschwägerte bis zum zweiten Grad (z.B. Kinder, Eltern, Geschwister oder Schwager/Schwägerinnen) dann ist Ihr Pflegegrad maßgeblich für die Höhe einer Kostenübernahme.

Sie erhalten einen Betrag in Höhe Ihres Pflegegeldes für maximal 6 Wochen. Sind den Angehörigen z.B. durch Verdienstausfall wesentlich höhere Kosten entstanden, können wir lediglich den gesetzlich vorgegebenen Höchstbetrag im Kalenderjahr übernehmen.

Weitere Informationen zu den Pflegegraden ab 2017 finden Sie auch im Flyer Pflegeleistungen.

 

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Tages- und Nachtpflege

Die Tagespflege kommt insbesondere dann in Betracht, wenn Ihre häusliche Pflege nicht oder nicht vollumfänglich sichergestellt werden kann. Sie kann auch zur Entlastung der Angehörigen genutzt werden. Die Pflege wird von ausgebildeten Pflegekräften durchgeführt. Meistens gibt es zusätzliches Betreuungspersonal, welches mit den Besuchern Spiele spielt, Gymnastik macht oder Lieder singt.

Das Angebot der Nachtpflege gewährleistet Ihnen die Erhaltung Ihrer Lebensqualität und ermöglicht es Ihnen, in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben, was zu einer Erhaltung Ihrer Lebensqualität führt. Familienangehörige und enge Bekannte werden durch die Möglichkeit der Nachtpflege oftmals sowohl körperlich als auch psychisch entlas-tet, denn sie wissen Sie auch zu nächtlicher Zeit in guten und professionellen Händen sind.

Bei der Tagespflege richten sich die Erstattungsbeträge nach Ihrer Pflegestufe bzw. ab 01.01.2017 nach Ihrem Pflegegrad.

Die Tages- und Nachtpflege können Sie zeitlich unbegrenzt neben Ihrer Pflegesachleistung oder Ihrem Pflegegeld in Anspruch nehmen. Sie haben hier keine Begrenzung der Anspruchsdauer wie bei der Verhinderungspflege.

Weitere Informationen zu den Pflegegraden ab 2017 finden Sie auch im Flyer Pflegeleistungen.


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Ambulante Wohngruppen

Pflege-Wohngemeinschaften als neue Wohnformen bieten Ihnen die Möglichkeit in ähnlichen Situationen zusammenzuleben und sich gegenseitig zu unterstützen. Sie haben als Pflegebedürftiger natürlich die Möglichkeit, sich in eine bestehende, ambulant betreute Wohngruppe zu integrieren. Sie können dann unabhängig von Ihrem Pflegegrad einen Wohngruppenzuschlag bekommen. Mit diesem Betrag wird innerhalb der Wohngruppe eine Person finanziert, welche die Organisation, Betreuung oder hauswirtschaftliche Tätigkeiten übernimmt.


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Pflegehilfsmittel

Pflegehilfsmittel können den Alltag für Pflegebedürftige und deren Pflegenden enorm erleichtern.

Typische Pflegehilfsmittel sind:

  • Pflegebetten und Zubehör, Pflegebett-Tische und Pflegerollstühle, zur Erleichterung der Pflege
  • Waschsysteme, Duschwagen, Bettpfannen, Urinflaschen, zur Körperpflege/Hygiene
  • Hausnotrufsysteme, zur selbstständigen Lebensführung
  • Lagerungsrollen und -halbrollen, zur Linderung von Beschwerden
  • saugende Bettschutzeinlagen zum einmaligen Gebrauch, Schutzbekleidung, z.B. Einmalhandschuhe, sowie Desinfektionsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind

Nicht zu den Pflegehilfsmitteln gehören Mittel des täglichen Lebensbedarfs, die allgemeine Verwendung finden und üblicherweise von mehreren Personen benutzt werden oder in einem Haushalt vorhanden sind.

Wir übernehmen die Kosten für alle notwendigen Hilfsmittel, die Pflegebedürftige selbst brauchen, um möglichst beschwerdefrei und selbständig leben zu können. Zum anderen übernehmen wir auch die Kosten für die Hilfsmittel, die den Pflegenden die Pflege erleichtern.

Hilfsmittel zum Verbrauch

Manche Pflegehilfsmittel wie Einmalhandschuhe, Mundschutz oder Desinfektionsmittel werden täglich gebraucht. Sie sind aus hygienischen oder anderen Gründen aber nur einmalig nutzbar. Für solche zum Verbrauch bestimmten Hilfsmittel bekommen Sie von uns einen Zuschuss. Rufen Sie uns an – wir beraten Sie hierzu gerne!

Technische Hilfsmittel

Die Kosten für technische Hilfsmittel, wie zum Beispiel Pflegerollstühle übernehmen wir komplett für Sie, abgesehen von der gesetzlichen Zuzahlung. Wenn möglich, stellen wir Ihnen diese Hilfsmittel als Leihgabe zur Verfügung. Dann entfällt die gesetzliche Zuzahlung für Sie.

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Wohnumfeld verbessern

Wenn Ihr Wohnumfeld den pflegerischen Erfordernissen angepasst werden muss – unterstützen wir Sie hierbei gerne! Bevor Sie jedoch mit einem konkreten Umbau beginnen, rufen Sie uns bitte an, damit wir Sie über das Antrags- und Begutachtungsverfahren informieren können.


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Zuletzt aktualisiert:
01.12.2016
Erstellt am:
16.11.2016

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