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Übersicht Schutzimpfungen

Diphterie

Die Diphtherie ist eine vor allem im Kindesalter auftretende akute und ansteckende Infektionskrankheit. Hervorgerufen wird sie durch eine Infektion der oberen Atemwege mit dem Gram-positiven Corynebacterium diphtheriae. Die Krankheit kann zu lebensbedrohlichen Komplikationen und Spätfolgen führen. Die Diphtherie-Impfung ist eine Standardimpfung, die allen Personen empfohlen wird.

Weitere Informationen zu dieser Impfung erhalten Sie auf der Website des Robert Koch Instituts.

FSME

ZeckeDie FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist eine Form der Hirn-, Hirnhaut- und manchmal auch Rückenmarksentzündung. Diese Form der Entzündung wird durch das FSME-Virus ausgelöst. Der Erreger wird durch Zecken auf den Menschen übertragen – die Erkrankung tritt deshalb hauptsächlich in den Sommermonaten auf. Eine Infektionsgefahr besteht nur in Gebieten, in denen Zecken mit dem FSME-Virus infiziert sind. Hierzulande sind dies besonders Wald- und Wiesengebiete in Süddeutschland.

Neben allgemeinen Schutzmaßnahmen, wie dem Absuchen des Körpers nach einem Waldbesuch, kommt die aktive Impfung als vorbeugende Maßnahme in Frage.

Hinweis zur Lyme-Borreliose

Verursacht wird diese Borreliose durch Bakterien der Art Borrelia burgdorferi, die überall in Deutschland durch Zecken übertragen werden können. Damit unterscheidet sie sich von der Viruserkrankung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Gegen diesen Erreger gibt es keine Impfung, weshalb Maßnahmen zum Schutz vor Zeckenstichen besonders wichtig sind.

Weitere Informationen zu dieser Impfung erhalten Sie auf der Website des Robert Koch Instituts.

Hepatitis

Eine Hepatitis-Impfung ist eine vorbeugende Maßnahme gegen bestimmte Formen einer virusbedingten Leberentzündung. Sie befähigt das eigene Immunsystem, auf eine Infektion mit Hepatitis-Viren wirksam zu reagieren.

Die verschiedenen Formen von Virus-Hepatitis:

  • Hepatitis A
  • Hepatitis B
  • Hepatitis C
  • Hepatitis D (in Verbindung mit Hepatitis B)
  • Hepatitis E


Eine Hepatitis-Impfung ist nur gegen Hepatitis A und B möglich. Dabei gibt es Einzelimpfungen (Hepatitis-A-Impfung, Hepatitis-B-Impfung) sowie eine kombinierte Hepatitis-A- und B-Impfung. Gegen Hepatitis C und andere Hepatitis-Formen gibt es bislang noch keinen Impfstoff.

Weitere Informationen zu dieser Impfung erhalten Sie auf der Website des Robert Koch Instituts.

Haemophilus Influenzae b

Die Haemophilus-influenzae-b-Infektion ist eine der schwersten bakteriellen Infektionen in den ersten fünf Lebensjahren. Der Erreger findet sich vor allem auf den Schleimhäuten der oberen Atemwege. Der Erreger ist Haemophilus influenzae vom Typ b (Hib), ein gramnegatives Bakterium, das von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion verbreitet wird. Die Inkubationszeit beträgt zwei bis fünf Tage. Gefürchtete Komplikationen sind Hirnhautentzündungen oder Entzündungen des Kehldeckels, die mit Erstickungsanfällen einhergehen. Bereits zwei Jahre nach Einführung der Hib-Impfung in Deutschland im Jahre 1990 sind Hib-Infektionen um mehr als 80 Prozent zurückgegangen.

Weitere Informationen zu dieser Impfung erhalten Sie auf der Website des Robert Koch Instituts.

HPV-Impfung

HPV-ImpfungDie HPV-Impfung soll vor Viren schützen, die beim Geschlechtsverkehr übertragen werden und Krebs auslösen können. Bemerkbar macht sich die Infektion in der Regel nicht, oft heilt sie von selbst wieder aus. Bleibt sie jedoch über längere Zeit bestehen, können die Viren bei Frauen das Risiko erhöhen, Tumore zu entwickeln. Bestimmte HPV-Typen gelten als Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs. Um vor einer Infektion mit den Viren zu schützen, sollten Mädchen vor dem ersten Geschlechtsverkehr geimpft werden.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Grippe (Influenza)

Die Influenza oder Grippe ist eine akute Viruskrankheit, die durch Tröpfcheninfektion (Niesen oder Husten) aber auch über kontaminierte Gegenstände (Türgriffe etc.) übertragen wird. Deshalb breitet sie sich vor allem da aus, wo sich viele Menschen versammeln wie z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln, Schulen, Kindergärten, Arbeitsstätten oder Kaufhäusern. Sie kommt weltweit vor.

Auch in Deutschland kommt es regelmäßig im Winter zu kleineren oder größeren Grippe-/Influenza-Wellen, meist in der Zeit von Januar bis März. Daher sollte die Schutzimpfung üblicherweise im Herbst und jedes Jahr mit dem jeweils aktuellen Impfstoff erfolgen. Die Grippeimpfung wird Personen ab 60 Jahren von der STIKO als Standardimpfung empfohlen.

Weitere Informationen zu dieser Impfung erhalten Sie auf der Website des Robert Koch Instituts.

Kinderlähmung (Poliomyelitis)

Die Kinderlähmung (Poliomyelitis, kurz Polio) ist eine hochansteckende Infektionskrankheit, die durch Viren (Polioviren) übertragen wird. Sie kann bleibende Lähmungen verursachen. Der Name Kinderlähmung ist irreführend, denn auch Erwachsene können daran erkranken. Die meisten Patienten, die mit Lähmungen erkranken, behalten dauerhafte Schädigungen zurück.

Bis zur Einführung der Schutzimpfung gegen Kinderlähmung erkrankten in Deutschland in jedem Jahr viele Tausend Menschen an einer Kinderlähmung, von denen mehrere Hundert starben. Seit die Schutzimpfung Anfang der 1960er-Jahre eingeführt wurde, gingen die Krankenzahlen ständig zurück.

Weitere Informationen zu dieser Impfung erhalten Sie auf der Website des Robert Koch Instituts.

Masern

Masern werden durch Viren ausgelöst und kommen weltweit vor. Sie sind hoch ansteckend und werden von Mensch zu Mensch übertragen. Nahezu jeder Kontakt zwischen einer ungeschützten Person und einem Erkrankten führ zu einer Ansteckung, selbst aus wenigen Metern Entfernung. Eine Masern-Infektion ist keine harmlose "Kinderkrankheit". Zunehmend trifft es auch Jugendliche und junge Erwachsene.

Bitte beachten Sie bei Kinderwunsch den frühzeitigen Impfschutz!

Weitere Informationen zu dieser Impfung erhalten Sie auf der Website des Robert Koch Instituts.

Meningokokken

Bei Meningokokken handelt es sich um Bakterien, die überwiegend im Nasen-Rachen-Raum des Menschen beheimatet sind. Schätzungen zufolge tragen mehr als zehn Prozent aller Menschen die Bakterien im Körper, ohne jedoch Krankheitszeichen zu nehmen.

Lösen die Meningokokken allerdings eine Infektion aus, kann diese einen milden, aber auch einen schweren Verlauf entwickeln. Die Bakterien werden per Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen und nisten sich in den Schleimhäuten ein. Während einige Betroffene von der Ansteckung nichts bemerken und sich keine Krankheit entwickelt, können insbesondere Personen mit einem geschwächten Immunsystem schon innerhalb weniger Tage schwere Symptome entwickeln. Die Meningokokken verbreiten sich über die Blutbahn und können bis ins Gehirn gelangen, wo dann eine sogenannte Meningitis (Hirnhautentzündung) ausgelöst wird. Ebenfalls möglich ist eine Blutvergiftung durch die Bakterien, teilweise tritt sie in Kombination mit der Hirnhautentzündung auf.

Weitere Informationen zu dieser Impfung erhalten Sie auf der Website des Robert Koch Instituts.

Mumps

Mumps, auch Ziegenpeter genannt, ist eine ansteckende Virusinfektion der Speicheldrüsen, vor allem der Ohrspeicheldrüse. Das Mumpsvirus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen - in erster Linie sind Kinder betroffen. Allerdings können sich auch Erwachsene infizieren. Wer einmal an Mumps erkrankt ist, ist in der Regel für den Rest seines Lebens gegen das Virus immun.

Bitte beachten Sie bei Kinderwunsch den frühzeitigen Impfschutz!

Weitere Informationen zu dieser Impfung erhalten Sie auf der Website des Robert Koch Instituts.

Pertussis (Keuchhusten)

KeuchhustenZu den klassischen Kinderkrankheiten zählt auch der Keuchhusten. Keuchhusten (Pertussis) wird durch Bakterien verursacht. Der Erreger ist weltweit verbreitet und kann auch von Personen weitergegeben werden, die daran unbemerkt erkrankt sind. In jedem Lebensalter sind harmlose bis schwere Krankheitsverläufe möglich. Für junge Säuglinge kann Keuchhusten sogar lebensbedrohlich sein. Die Impfung ist die beste Möglichkeit, sich gegen Keuchhusten zu schützen. Sie verringert das Risiko, überhaupt zu erkranken oder schwere Komplikationen zu erleiden.

Bitte beachten Sie bei Kinderwunsch den frühzeitigen Impfschutz!

Weitere Informationen zu dieser Impfung erhalten Sie auf der Website des Robert Koch Instituts.

Pneumokokken

Bei Pneumokokken handelt es sich um einen Bakterienstamm, der sich überwiegend im Nasen-Rachen-Raum des Menschen ansiedelt. Die Übertragung erfolgt per Tröpfcheninfektion, meist im Verlauf von Erkältungen. Da Pneumokokken nicht zwangsläufig zur Erkrankung führen, erfolgt die Weitergabe der Bakterien in vielen Fällen völlig unbemerkt. Bei vielen Betroffenen verbleiben die Bakterien ein Leben lang folgenlos im Organismus, bei anderen Menschen wiederum werden schwerste Folgeerkrankungen des Herzens, der Lunge und der Hirnhaut ausgelöst. Insgesamt gibt es mehr als 90 Pneumokokken-Arten, für den Menschen sind jedoch nur 23 Arten wirklich gefährlich.

Weitere Informationen zu dieser Impfung erhalten Sie auf der Website des Robert Koch Instituts.

Röteln

Die Röteln sind eine hochansteckende Infektionskrankheit, die durch Viren ausgelöst wird. Gefürchtet ist eine Rötelninfektion während der Schwangerschaft, weil sie zu schweren Komplikationen (Rötelnembryofetopathie) mit ausgeprägten Fehlbildungen des Kindes und zu Fehlgeburten führen kann. Die Zahl der Erkrankungen ist in Deutschland durch Impfungen stark zurückgegangen. Trotzdem kommt es vor allem im Winter und Frühjahr immer wieder zu Häufungen von Krankheitsfällen.

Bitte beachten Sie bei Kinderwunsch den frühzeitigen Impfschutz!

Weitere Informationen zu dieser Impfung erhalten Sie auf der Website des Robert Koch Instituts.

Rotaviren

Rotaviren sind hochgradig ansteckende Erreger, die zu Erbrechen und Durchfall führen können. Weltweit stellen Rotaviren die häufigste Ursache für schwere Magen-Darm-Erkrankungen dar. Das ist auch der Grund warum die Rotaviren-Impfung Ende 2013 als Standardimpfung für Säuglinge empfohlen wurde.

Rotaviren können sehr leicht übertragen werden. Bereits winzige Virusmengen reichen aus, um einen Menschen zu infizieren. Personen, die die Viren in sich tragen, scheiden diese in hoher Konzentration mit dem Stuhl aus. Die Verbreitung erfolgt dann von Mensch zu Mensch über verschmutzte Hände oder Gegenstände. Die Rotaviren können aber auch durch verschmutztes Wasser und Lebensmittel übertragen werden.

Bitte beachten Sie bei Kinderwunsch den frühzeitigen Impfschutz!

Weitere Informationen zu dieser Impfung erhalten Sie auf der Website des Robert Koch Instituts.

RSV-Impfung

RSV steht für das "Respiratorische Synzytial-Virus" oder kürzer "RS-Virus", das bei Babys und Kleinkindern als der bedeutendste Erreger von Atemwegsinfektionen gilt. Kinder, die ein besonders hohes Risiko für eine schwere Infektion besitzen (Frühgeborene, Kinder unter 2 Jahren mit Lungenerkrankungen oder bedeutsamen angeborenen Herzfehlern) erhalten gegen das RS-Virus eine passive Immunisierung mit Antikörpern.

Für den bestmöglichen Schutz sollte eine RSV-Impfung möglichst Anfang November starten. Es sind einmalig fünf monatliche Impfungen erforderlich, um einen ausreichenden Impfschutz während der RSV-Saison bis zum April aufzubauen.

Weitere Informationen zu dieser Impfung finden Sie in unserer Informationsbroschüre.

Tetanus

Tetanus, auch Wundstarrkrampf genannt, ist eine häufig tödlich verlaufende Infektionskrankheit. Sie zeichnet sich durch Krämpfe und Lähmungserscheinungen aus. Ausgelöst wird sie durch das Bakterium Clostridium tetani. Die resistenten Sporen des Bakteriums kommen nahezu überall vor, auch im Straßenstaub oder in der Gartenerde. Die Infektion erfolgt durch das Eindringen der Sporen in Wunden.

Bitte beachten Sie bei Kinderwunsch den frühzeitigen Impfschutz!

Weitere Informationen zu dieser Impfung erhalten Sie auf der Website des Robert Koch Instituts.

Tuberkulose

Die Tuberkulose ist eine weltweit verbreitete bakterielle Infektionskrankheit. Sie wird durch verschiedene Arten von Mykobakterien verursacht und befällt beim Menschen am häufigsten die Lunge. Sie führt die weltweite Statistik der tödlichen Infektionskrankheiten an. Werden Tuberkulosebakterien nachgewiesen, spricht man von einer offenen Tuberkulose.

Wegen rückläufiger Erkrankungszahlen in Deutschland wird diese Impfung derzeit nicht mehr von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen, da die durch diese Impfung auftretenden Komplikationen bei einer Lebendimpfung den Nutzen überwiegen würden. Sollte eine Impfung sinnvoll oder notwendig erscheinen, wird diese selbstverständlich vom Arzt durchgeführt.

Weitere Informationen zu dieser Impfung erhalten Sie auf der Website des Robert Koch Instituts.

Varizellen (Windpocken)

Windpocken (Varizellen) sind eine hochansteckende Infektionskrankheit (Tröpfcheninfektion), die vor allem bei Kindern vorkommt und einen juckenden Hautausschlag mit Bläschen verursacht. Die Krankheit verläuft in der Regel gutartig. Meist ergeben sich auch keine Komplikationen durch die Windpocken. Eine Schwangerschaft und ein geschwächtes Immunsystem zählen aber zu den Risikofaktoren für einen komplizierten Krankheitsverlauf.

Gürtelrose (Herpes zoster) – die Zweiterkrankung der Windpocken-Virus-Infektion: Das Windpockenvirus, das die Gürtelrose auslöst, gehört zur Familie der Herpes-Viren und kommt weltweit vor. Herpes-Viren haben die Fähigkeit, im von ihnen infizierten Organismus lebenslang zu überdauern. Deswegen kann die Gürtelrose auch noch Jahre nach der Ansteckung mit dem Varicella-Zoster-Virus auftauchen. Mit zunehmendem Alter und durch ein geschwächtes Immunsystem können sich die Viren erneut vermehren. Typische Symptome sind u. a. schmerzhafter Hautausschlag im Taillenbereich und Nervenschmerzen.

Bitte beachten Sie bei Kinderwunsch den frühzeitigen Impfschutz!

Weitere Informationen zu dieser Impfung erhalten Sie auf der Website des Robert Koch Instituts.


Zuletzt aktualisiert:
30.08.2016
Erstellt am:
31.03.2016

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