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Diabetes mellitus bei Kindern

Tipps für Eltern

  1. Nehmen Sie die Krankheit an, dann fällt es auch Ihrem Kind leichter damit umzugehen!
  2. Versuchen Sie, die Gabe von Insulin ähnlich routiniert anzugehen, wie das Zähneputzen.
  3. Setzen Sie Ihr Kind nicht unter eine Glasglocke, aber verharmlosen Sie die Krankheit auch nicht.
  4. Grundsätzlich kann Ihr Kind an allen Unternehmungen im Kindergarten, in der Schule und in der Freizeit teilhaben. Eine Teilnahme am Sportunterricht ist ohne Einschränkungen möglich. Wichtig ist, dass eine gute Vorbereitung auf die Aktivität stattgefunden hat und Ihr Kind auch währenddessen Gelegenheit erhält, seinen Blutzucker zu bestimmen und Zwischenmahlzeiten zu sich zu nehmen.
  5. Nehmen Sie mit Ihrem Kind an einer Diabetes-Schulung teil. Je besser Sie und Ihr Kind über die Erkrankung bescheid wissen, desto sicherer werden Sie mit der Zeit.
  6. Bleiben Sie bei einer Hypoglykämie Ihres Kindes ruhig, auch wenn es schwer fällt. Ihre Nervosität und Angst überträgt sich sonst auf das Kind.

Unterzuckerung (Hypoglykämie)

Eine Unterzuckerung auch Hypoglykämie genannt kann jederzeit im Alltag entstehen. Hierbei fällt der Blutzuckerspiegel stark ab.

Häufige Gründe dafür sind

  • Spritzen einer zu hohen Insulindosis
  • Vergessen einer Mahlzeit bzw. Kohlenhydratgehalt der Mahlzeit war zu gering
  • Sport ohne Anpassung der Insulindosis
  • Fehler bei der Blutzuckermessung und Injektion einer zu hohen Insulindosis
  • Magen-Darm-Infekt

Je jünger Ihr Kind ist, umso schwieriger kann es sich in einem solchen Moment selbst versorgen. Deshalb ist es für Ihr Kind wichtig, dass auch seine Umgebung auf eine Unterzuckerung vorbereitet ist. Daher sollten Sie Erzieher, Lehrer, Trainer und Eltern von Freunden über die Krankheit Ihres Kindes und die Handlungsempfehlung im Notfall informieren. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind Traubenzucker, Insulin und ggf. weitere Notfallmedikamente (Glukagon-Set) immer bei sich hat – egal ob in der Schule, auf Klassenreisen, Besuchen bei Freunden oder bei anderen Aktivitäten.

Frühzeichen einer Hypoglykämie

  • Blässe um Mund und Nase
  • Zittern
  • Schweißausbruch
  • Schneller Puls
  • Heißhunger
  • Konzentrationsstörungen
  • Verhaltensänderungen
  • Veränderte Schrift


Fortgeschrittenes Stadium einer Hypoglykämie

  • Kopfschmerzen
  • Seh- und Sprachstörungen
  • Verwirrtheit, Schläfrigkeit
  • Krampfanfall
  • Bewusstlosigkeit

Eine Unterzuckerung lässt sich in der Regel schnell mit Kohlenhydraten beseitigen, die rasch ins Blut übergehen: Traubenzuckertäfelchen, Apfelsaft, Limonade (keine Light-Produkte) leisten hier gute Dienste. Diese Kohlenhydrate sollten sofort bei den ersten Zeichen einer Hypoglykämie eingenommen werden. Körperliche Tätigkeit sollte in jedem Fall unterbrochen werden. Falls Sie oder eine Betreuungsperson im Umgang mit einem Glukagon-Set geschult sind, kann dieses bei eindeutiger Symptomatik angewendet werden. Im fortgeschrittenen Stadium sollte zur Sicherheit der Notruf (112) gewählt werden. Der Notarzt kann Unterzuckerungen mit Bewusstlosigkeit mit einer Glukose-Injektion rasch beheben.

Wichtig ist, dass Ihr Kind und Sie lernen mit der Erkrankung umzugehen. Mit unserem Programm MedPLUS unterstützen wir Sie dabei gerne. Nähere Informationen finden Sie weiter unten. 

Behandlungsprogramm MedPLUS für Kinder

Eine chronische Erkrankung ist auch für Kinder belastend. Deshalb sollte Ihr Kind frühzeitig im Umgang mit der Erkrankung und der Anwendung des Insulins geschult werden. Hierfür werden spezielle Diabetes-Schulungen angeboten. Am besten lassen Sie Ihr Kind vom behandelnden Kinderarzt oder Diabetologen in das MedPLUS-Programm (DMP) Ihrer Schwenninger einschreiben. Es bietet Ihrem Kind eine strukturierte Behandlung und Schulung nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft.

Nähere Informationen hierzu erhalten Sie hier.

Zuletzt aktualisiert:
07.12.2017
Erstellt am:
11.10.2017

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