Mit Sicherheit gesünder leben
 Startseite / Leistungen / Allergien / Ursachen

Ursachen von Allergien

Überreaktion des Immunsystems

"Allergie" bedeutet eine Überreaktion des Immunsystems als Abwehrreaktion gegenüber körperfremden Substanzen aus der Umwelt. Hierauf reagieren die Menschen unterschiedlich allergisch. Spitzenreiter bei den Allergieauslösern sind nach wie vor Pollen. Aber auch Substanzen von Tieren, Hausstaubmilben, Nahrungsmittel und Insektengifte können eine solche Überreaktion des Abwehrsystems hervorrufen.

Keinesfalls bedeutet eine allergische Reaktion die Schwächung des Immunsystems. Aus diesem Grund sind Methoden zu dessen Stärkung weniger erfolgreich in der Behandlung von Allergien. Es handelt sich tatsächlich nur um eine übertriebene Abwehrreaktion des Körpers, die durch die Bildung von Antikörpern gegen ganz alltägliche und natürliche Substanzen ausgelöst wird.

Allergien vererben

Allergien selbst sind nicht vererbbar. Die Neigung, Allergien zu entwickeln (Atopie), kann allerdings von den Eltern auf die Kinder vererbt werden. Wenn ein Elternteil unter Heuschnupfen leidet, hat das Kind ein erhöhtes Risiko, ebenfalls Heuschnupfen zu entwickeln. Es kann aber auch eine andere Allergie entwickeln z.B. gegen Hausstaubmilben oder Tierhaare. Hier kommt es ganz darauf an, welche Stoffe das Immunsystem als "Feinde" betrachtet. Sind beide Eltern vorbelastet, erhöht sich das Risiko für das Kind deutlich.

 

Familiäre Belastung
Allergierisiko in Prozent
kein Elternteil allergisch
15
ein Geschwisterkind allergisch
25 - 35
ein Elternteil allergisch
20 - 40
beide Elternteile allergisch
50 - 60
beide Elternteile allergisch mit der gleichen Allergie
60 - 80

 

 

 

Übertriebene Hygiene kann Allergien fördern

In den letzten Jahrzehnten treten Allergien immer häufiger auf. Eine der Ursachen hierfür ist übertriebene Hygiene. Kinder wachsen heute (im Vergleich zu damals) oft in einer gerade zu sterilen Umgebung auf. Auch wenn Sauberkeit vor allem für Babys wichtig ist, nehmen Eltern die Hygiene oft viel zu ernst und bremsen damit das Immunsystem ihrer Kinder regelrecht aus. Denn frühe Kontakte mit Keimen trainieren das Immunsystem, um den späteren Anforderungen gewachsen zu sein. Entfallen solche Herausforderungen, kann es dazu kommen, dass ein unterfordertes Immunsystem auf eigentlich harmlose Auslöser reagiert. Frühe Kontakte mit verschiedenen Erregern können demnach das Abwehrsystem stabilisieren. 

Erstellt am:
08.08.2016

Service-Team

Fragen? Rufen Sie uns kostenfrei an! Service-Team - Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. 0800 3755 3755 5

Rückruf

Arzneimittelberatung

MedHotline

FeedbackHotline

Feedback? Rufen Sie uns kostenfrei an! FeedbackHotline - Von 8 - 17 Uhr (Mo - Fr) 0800 3755 3755 6

Feedback geben

Facebook

Twitter

Schwenninger vor Ort

Geschäftsstellen

Veranstaltungen

Alles auf einen Blick

Die beliebtesten Themen

Meine Schwenninger

Infomappe

Kennen Sie schon die Angebotsvielfalt der Schwenninger Krankenkasse?

Jetzt Infomappe anfordern

Newsletter

Online Mitglied werden

Unsere Vorteile erleben.

Immer perfekt informiert!

kostenloser Newsletter

Mitglied werden!

Mitglied werden!

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Nehmen Sie Kontakt auf

nach oben