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Soforttyp-Allergien

Pollenallergie

Die Pollenallergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte Baum-, Gräser-, Getreide- oder Kräuterpollen. Die Krankheit beginnt meist im Kindesalter und beeinträchtigt die Lebensqualität der Betroffenen über Jahrzehnte hinweg.

Die bekannteste Form der Pollenallergie ist der Heuschnupfen: Pflanzenpollen verursachen hierbei während der jeweiligen Blütezeit eine laufende oder verstopfte Nase, Niesreiz sowie häufig auch gerötete, juckende und tränende Augen. Da die Schleimhäute der Bronchien ähnlich aufgebaut sind wie die der Nase, können auch sie in vergleichbarer Art auf Allergene reagieren. Auf diese Weise kann es zur Entstehung von allergischem Asthma bronchiale kommen. Dabei schwillt die Schleimhaut der Bronchien an, es wird verstärkt Schleim gebildet und die Atemwege verengen sich. Als typische Symptome entstehen anfallsweise Husten, Atemnot und ein Engegefühl in der Brust. Diese Entwicklung vom Heuschnupfen hin zum Asthma bronchiale wird auch als Etagenwechsel bezeichnet.

Bei Verdacht auf eine Pollenallergie sollten Sie einen Allergologen aufsuchen. Dieser kann durch die Schilderung der Symptome und mittels einer eingehenden Untersuchung über einen sogenannten Pricktest (Hauttest) und einer Blutuntersuchung Aufschluss über eine möglicherweise vorhandene Allergie geben. Allergologen sind meistens Fachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen (HNO), Lungenfachärzte, Hautärzte oder Kinderärzte.

Während der Pollensaison herauszufinden, ob einzelne Beschwerden und Symptome durch die Pollenallergie verursacht werden, kann für Allergiker oft schwierig sein – möglicherweise könnte eine weitere Krankheit mitspielen. Wenn Sie sich diesbezüglich nicht sicher sind, dann suchen Sie Ihren behandelnden Arzt auf. Er hilft Ihnen gerne weiter!

Hausstaubmilbenallergie

Die Hausstauballergie wird von Kotpartikeln der Hausstaubmilbe verursacht. Auslöser sind ganz bestimmte Eiweißstoffe im Kot der Milben. Diese verbinden sich mit anderen Bestandteilen des Hausstaubes und verteilen sich so in der gesamten Wohnung. Hausstaubmilben mögen es am liebsten warm und feucht. Diese Bedingungen bieten ihnen vor allem unsere Matratzen.

Den engsten und längsten Kontakt mit dem Hausstaubmilbenkot haben wir deshalb in der Regel nachts beim Schlafen. Aber auch tagsüber beim Bettenmachen, Fegen oder Staubsaugen werden feine Milbenkot-Partikel für kurze Zeit in der Raumluft aufgewirbelt. Diese lagern sich dann auf den Schleimhäuten der Nase, Lungen und Augen ab. Bei Menschen, die darauf allergisch reagieren, stuft das Immunsystem die im Milbenkot enthaltenen Allergene als gefährlich ein – das löst innerhalb kurzer Zeit eine Abwehrreaktion aus.

Meistens leiden die Betroffenen ganzjährig in der Nacht und am Morgen unter einem allergischen Schnupfen mit Niesreiz, laufender oder verstopfter Nase, geröteten, juckenden und tränenden Augen. Auch Atembeschwerden, bis hin zur Entwicklung eines allergischen Asthmas bronchiale sind möglich.

Bei Verdacht auf eine Hausstaubmilbenallergie sollten Sie einen Allergologen aufsuchen. Dieser kann durch die Schilderung der Symptome und mittels einer eingehenden Untersuchung über einen sogenannten Pricktest (Hauttest) und einer Blutuntersuchung Aufschluss über eine möglicherweise vorhandene Allergie geben. Allergologen sind meistens Fachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen (HNO), Lungenfachärzte, Hautärzte oder Kinderärzte.

Tierhaarallergie

Die Tierhaarallergie ist weit verbreitet. In Deutschland reagieren viele Menschen überempfindlich auf bestimmte Tiere. Die Tierhaarallergie ist nach der Pollenallergie und der Hausstaubmilbenallergie die dritthäufigste Allergie überhaupt.

Für die allergische Reaktion sind allerdings nicht die Tierhaare selbst, sondern Eiweiße und Hautschuppen, Speichel, Schweiß, Talg, Urin oder Kot der Tiere verantwortlich. Daher ist die Bezeichnung Tierhaarallergie nicht ganz korrekt. Grundsätzlich ist eine Allergie sowohl gegen Haustiere als auch gegen Nutz- und Wildtiere möglich.

Typische Beispiele für Tiere, die Allergien auslösen, sind:

  • Katzen
  • Hunde
  • Nagetiere (Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster)
  • Pferde
  • Vögel (Wellensittiche, Kanarienvögel)


Meistens leiden die Betroffenen unter einem allergischen Schnupfen mit Niesreiz, laufender oder verstopfter Nase, geröteten, juckenden und tränenden Augen und Atembeschwerden. Auch allergische Reaktionen der Haut sind möglich. Nicht selten entwickelt sich bei anhaltendem Kontakt mit dem Tier zusätzlich zum allergischen Schnupfen ein allergisches Asthma bronchiale.

Bei Verdacht auf eine Tierhaarallergie sollten Sie einen Allergologen aufsuchen. Dieser kann durch die Schilderung der Symptome und mittels einer eingehenden Untersuchung über einen sogenanntenPricktest (Hauttest) und einer Blutuntersuchung Aufschluss über eine möglicherweise vorhandene Allergie geben. Allergologen sind meistens Fachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen (HNO), Lungenfachärzte, Hautärzte oder Kinderärzte.

Nahrungsmittelallergie

Bei einer Nahrungsmittelallergie reagieren körpereigene IgE-Antikörper auf einen eigentlich ungefährlichen Lebensmittelbestandteil und lösen teils gefährliche Symptome aus. Das reicht von Juckreiz am Gaumen, angeschwollenen Lippen, Niesen, Durchfällen, über Hautreaktionen wie Juckreiz, Quaddeln oder das Quincke-Ödem, Atemnot bis hin zu Bewusstlosigkeit und Kreislaufversagen (anaphylaktischer Schock). Es sind vielfältige Auslöser bekannt. Bei Kindern treten vor allem Allergien gegen Kuhmilch, Soja, Ei oder Fisch auf. Bei Erwachsenen mit einer Pollenallergie dominieren so genannte Kreuzallergien gegen Obst, Gemüse und Gewürze.

Nähere Informationen zur Nahrungsmittelallergie und anderen Nahrungsmittelunverträglichkeiten erhalten Sie hier.

Insektengiftallergie

Bei einigen Menschen kann nach einem Bienen- oder Wespenstich eine akute allergische Reaktion auftreten. Die Insektengiftallergie ist ein Sonderfall, da das Allergen durch den Insektenstich direkt in die Blutbahn gelangt. Dadurch kann es sich rasch im ganzen Körper verteilen. Die Beschwerden können von großen Schwellungen rund um die Stichstelle, einer Quaddel-Bildung am gesamten Körper und akuter Atemnot bis zu lebensbedrohlichen Symptomen (anaphylaktischer Schock) reichen.

Nicht nur Menschen mit einem erhöhten Allergierisiko sind gefährdet – bestimmte Insektengiftbestandteile von Biene oder Wespe können prinzipiell bei jedem Menschen unabhängig von der familiären Atopiebereitschaft eine Allergie auslösen.

Bei Verdacht auf eine Insektengiftallergie sollten Sie einen Allergologen aufsuchen. Dieser kann durch die Schilderung der Symptome und mittels einer eingehenden Untersuchung über einen sogenanntenPricktest (Hauttest) und einer Blutuntersuchung Aufschluss über eine möglicherweise vorhandene Allergie geben. Allergologen sind meistens Fachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen (HNO), Lungenfachärzte, Hautärzte oder Kinderärzte.

Zuletzt aktualisiert:
25.08.2016
Erstellt am:
08.08.2016

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