Selbsthilfe

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Selbsthilfe, Selbsthilfegruppen, Selbstorganisation, chronische Erkrankung, Behinderung, psychosoziale Probleme

Selbsthilfegruppen vor Ort

Die Selbsthilfe und die Selbstorganisation ist eine Form zur Krankheitsbewältigung bei chronischen Erkrankungen, Behinderungen und psychosozialen Problemen.

In einer gesundheitsbezogenen Selbsthilfegruppe schließen sich Menschen zur Bewältigung chronischer Erkrankungen, psychosozialen Problemen oder einer Behinderung zusammen. Diese freiwilligen Selbsthilfegruppen richten sich an die Betroffenen selbst oder an deren Angehörige.

Bei dem Selbsthilfeprinzip erfolgt ein regelmäßiger und selbstbestimmter Gruppenaustausch der Betroffenen oder Angehörigen. Ziel ist es, die Lebensqualität jedes einzelnen Mitglieds zu stärken und Probleme ohne die Leitung von professionellen Fachkräften in einer gemeinschaftlichen Gruppe zu lösen.

In Selbsthilfeorganisationen finden gesundheitsbezogene Zusammenschlüsse von mehreren regionalen Selbsthilfegruppen auf Landes- oder Bundesebene statt. Hierbei legen sie ihren Themenschwerpunkt auf ein medizinisches oder psychosoziales Krankheitsbild.

Eine Selbsthilfekontaktstelle ist eine eigenständige Einrichtung, die:

  • als örtliche oder regionale Anlaufstelle für interessierte Menschen dient
  • Informationen und Kontakt zu bestehenden Selbsthilfegruppen herstellt
  • Anregungen, Unterstützung und Beratung für bereits bestehende Selbsthilfegruppen liefert
  • dabei helfen eigene Selbsthilfegruppen aufzubauen

Suchen Sie sich eine Selbsthilfegruppe, die zu Ihnen und Ihrem Krankheitsbild passt, damit Sie Ihre Krankheit besser bewältigen können!

Rechtliche Bestimmung
Die Krankenkassen und ihre Verbände haben gemäß § 20h des Sozialgesetzbuch V (SGB V) die gesetzliche Aufgabe zur Selbsthilfeförderung. Die Grundlagen für das Gesetz wurden durch den GKV-Spitzenverband, den Verbänden der Krankenkassen und den Spitzenorganisationen für Selbsthilfe gemeinsam erarbeitet und verabschiedet.

Aufgabe der Krankenkassen

  • Unterstützung der Selbsthilfegruppen in ihren Strukturen und Entwicklungen
  • Förderung der Selbsthilfegruppen und -organisationen, bei denen die gesundheitliche Prävention und Rehabilitation (Sekundär- und Tertiärprävention) der Versicherten im Mittelpunkt steht
  • Förderung der Selbsthilfekontaktstellen, wenn diese bei ihrer gesundheitsbezogenen Arbeit alle Themen, Bereiche und Krankheitsbilder rund um die Selbsthilfe abdecken.

Krankenkassenindividuelle Förderung

  • wird von einzelnen Krankenkassen verantwortet
  • Krankenkassen können mit der Selbsthilfe in Form einer Projektförderung kooperieren und inhaltlich zusammenarbeiten
  • die Förderungen der Maßnahmen sind zeitlich und inhaltlich begrenzt

Die Schwenninger Krankenkasse förderte im Jahr 2019 die Selbsthilfegruppen, -organisationen und -kontaktstellen mit einem Förderbetrag von rund 367.000 Euro. Hierbei werden Projekte der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe auf Orts-, Landes- oder Bundesebene unterstützt. Wir als Schwenninger Krankenkasse stellen im Jahr 2020 unseren Förderbetrag vollständig der kassenartenübergreifenden Pauschalförderung zur Verfügung und tragen damit zur Stärkung und Weiterentwicklung der Selbsthilfe bei. Informationen zum Antragsverfahren für die Pauschalförderung sowie die entsprechenden Anträge und Ansprechpersonen finden Sie beim  BKK Dachverband.

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