Junge Familie kocht zusammen

Familienversicherung

Kostenfreier Versicherungschutz für die ganze Familie
  1. Startseite
  2. Leistungen
  3. Leistungen von A bis Z
  4. Familienversicherung
Schwenninger, Beiträge, Beitragssätze, Versicherungen, Tarife, Krankenkassenbeiträge, GKV, Beitragssatz, Zusatzbeitrag, Familienversicherung, Fami

Kostenfreie Mitversicherung Ihrer Familie

Schutz und Sicherheit für die ganze Familie sind ein besonderes Anliegen der Schwenninger Krankenkasse. Angehörige ohne eigenes Einkommen sind unter bestimmten Voraussetzungen beitragsfrei mitversichert, mit anderen Worten: Durch Ihren Beitrag sichern Sie sich auch den Krankenversicherungsschutz für Ihre Familie.


Wann können Angehörige mitversichert werden?


Ihre Familienangehörigen versichern wir gerne beitragsfrei, wenn sie

  • sich gewöhnlich in Deutschland aufhalten und
  • nicht hauptberuflich selbstständig tätig sind und
  • nicht anderweitig versichert sind und
  • kein eigenes monatliches Einkommen über 455 € haben (bei geringfügig Beschäftigten beträgt die Einkommensgrenze 450 €).


Kinder können beitragsfrei mitversichert werden, wenn sie nicht älter sind als

  • 18 Jahre oder
  • 23 Jahre und keine Erwerbstätigkeit ausüben oder
  • 25 Jahre und sich in einer Berufs- oder Schulausbildung befinden.

Der Anspruch verlängert sich über das 25. Lebensjahr hinaus um die Zeit der gesetzlichen Dienstpflicht (z. B. Bundeswehr, Zivildienst), wenn deshalb die Ausbildung unterbrochen oder verzögert wurde.

Mitversichert sind außerdem Kinder ohne Altersbegrenzung, wenn sie wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung außerstande sind, sich selbst zu versorgen. Voraussetzung hierfür ist aber, dass die Behinderung während einer bereits bestehenden Familienversicherung eingetreten ist. Für die Verlängerung der Familienversicherung reichen Sie bitte jeweils entsprechende Bescheinigungen bzw. Nachweise ein.

Was möchten Sie tun?

Fragen und Antworten zur Familienversicherung

Familienversichert können sein:   

  • Ihr Ehegatte
  • Ihr gleichgeschlechtlicher Partner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz
  • Ihre leiblichen Kinder
  • Ihre Stiefkinder
  • Ihre Pflegekinder
  • Ihre Adoptiv-/Adoptivpflegekinder und
  • Ihre Enkel


Es gelten folgende Regelungen:

bei Ehegatten:
Eine Familienversicherung kann selbst dann noch bestehen, wenn der Ehegatte vom Mitglied getrennt lebt. Diese endet jedoch, sobald das Scheidungsurteil rechtskräftig wird bzw. wenn die Ehe für nichtig oder aufgehoben erklärt wird.

Während des Mutterschutzes bzw. der Elternzeit besteht die Familienversicherung nur dann, wenn der Ehegatte zuvor auch gesetzlich krankenversichert war.

bei Pflegekindern/Adoptionspflegekindern:
Für Pflegekinder besteht ein Anspruch auf Familienversicherung, wenn sie mit den Pflegeeltern dauerhaft im gemeinsamen Haushalt leben. Bei Adoptivpflegekindern wird außerdem die Einwilligung ihrer leiblichen Eltern zur Adoption benötigt.

bei Stiefkindern und Enkeln:
Bei Stiefkindern und Enkeln wird vorausgesetzt, dass sie vom Mitglied überwiegend unterhalten werden. Das heißt, das Mitglied trägt mehr als die Hälfte zum Unterhalt dieses Familienangehörigen bei.

Ausnahme: Kinder von familienversicherten Kindern.

Beispiel:
Maria geht keiner Erwerbstätigkeit nach und ist 22 Jahre alt. Sie ist bei ihrem Vater Josef familienversichert. Am 19.05. bekommt sie ihre Tochter Anna. Ihre Tochter Anna gilt nun als Kind eines familienversicherten Kindes und kann somit bei ihrem Großvater Josef familienversichert werden.
Eine Prüfung des überwiegenden Unterhalts ist in diesem Fall nicht nötig.

Ab dem 23. Lebensjahr ist für Kinder eine aktuelle Schul- oder Studienbescheinigung einzureichen.

Um eine Verlängerung der Familienversicherung über das 25. Lebensjahr hinaus zu beantragen, benötigen wir einen Nachweis über die gesetzliche Dienstpflicht.

Bei Kindern, die ohne Altersbegrenzung mitversichert werden sollen, ist ein ärztliches Attest über die Behinderung notwendig.

Außerdem sind Einkommensnachweise der Angehörigen, z. B. aus einem Beschäftigungsverhältnis, einer selbstständigen Tätigkeit, aus Vermietung und Verpachtung, für die Prüfung der Familienversicherung von Bedeutung.

Wenn der Ehegatte des Mitglieds nicht gesetzlich versichert ist, sind unbedingt Nachweise über dessen Einkommen vorzulegen (Abrechnung über monatliche Bezüge und Sonderzuwendungen, wie Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie der aktuellste Einkommenssteuerbescheid).

Eine beitragsfreie Familienversicherung ist nicht möglich, wenn 

  • der Angehörige selbst gesetzlich krankenversichert ist, z. B. auf Grund eines Beschäftigungsverhältnisses.
  • der Angehörige hauptberuflich selbstständig erwerbstätig ist.
  • der Angehörige versicherungsfrei oder von der Versicherungspflicht befreit ist (z. B. der Angehörige ist Beamter).
  • der Angehörige eigene Einkünfte hat, die monatlich 445 € übersteigen.

Zu den monatlichen Einkünften zählen beispielsweise Einnahmen aus einer Beschäftigung oder selbstständigen Tätigkeit, aus Renten, Vermietung und Verpachtung, aus Kapitalvermögen.

Für geringfügig Beschäftigte beträgt die monatliche Einnahmegrenze 450 €. Die Familienversicherung von Kindern ist außerdem ausgeschlossen, wenn die folgenden drei Bedingungen alle erfüllt sind:

  • Der andere Ehepartner (Vater bzw. Mutter des Kindes) gehört keiner gesetzlichen Krankenversicherung an, weil er entweder privat oder gar nicht versichert ist.
  • Dieser andere Ehepartner erzielt ein regelmäßiges monatliches Einkommen über 5.062,50 € (bzw. über 4.537,50 € bei Arbeitnehmern, die bereits am 31.12.2002 privat versichert waren).
  • Dieses Einkommen ist auch regelmäßig höher als das des Mitglieds.


Der Gedanke des Gesetzgebers: Wenn der höher verdienende Ehegatte keiner gesetzlichen Krankenkasse angehört, soll es nicht möglich sein, die Kinder bei dem weniger verdienenden Ehegatten (dem Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung) beitragsfrei mitzuversichern. In diesem Fall bieten wir Ihnen für Ihre Kinder eine günstige freiwillige Versicherung an.

Die Familienversicherung endet

  • mit dem Ende der Mitgliedschaft des Hauptversicherten.
  • wenn das Scheidungsurteil rechtskräftig wird.
  • weil ein Kind die jeweilige Altersgrenze überschreitet.
  • weil der familienversicherte Ehegatte eine Beschäftigung aufnimmt.

Je nach Situation sind Sie dann entweder pflichtversichert oder wir können Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen eine freiwillige Mitgliedschaft bei der Schwenninger Krankenkasse anbieten.

Falls nach dem Ende der Familienversicherung keine anderweitige Versicherung im Krankheitsfall vorliegt, tritt die Versicherungspflicht kraft Gesetzes ein.

Setzen Sie sich bitte unverzüglich nach Ende der Familienversicherung mit uns in Verbindung. Wir beraten Sie gerne!

Junge Frau macht Dehnübung. Sie hält ihre Arme über dem Kopf.
Seien Sie immer auf dem Laufenden
Newsletter perspektivePLUS!

Wir freuen uns auf Sie!
Einmal im Monat erhalten Sie Informationen zu aktuellen Themen! Sei es über Gesundheit, Lebensqualität und Krankenversicherung, es ist alles dabei.

Zur Startseite