Disease-Management-Programme

Ein unbeschwertes Leben mit einer chronischen Erkrankung
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Disease-Management-Programme (DMP)

Für Sie im Überblick

Die Behandlung chronischer Erkrankungen erfordert in der Regel eine intensive Betreuung durch Ärzte verschiedener Fachrichtungen und andere Heilberufler sowie eine aktive Mitwirkung der Patientinnen und Patienten. Eine Behandlung ist in der Regel optimal, wenn sie strukturiert und koordiniert erfolgt.

Die Schwenninger bietet Ihnen strukturierte Behandlungsprogramme ohne Kosten und Risiko an. Ziel dieser Programme, auch Chronikerprogramme oder Disease-Management-Programme genannt, ist eine optimale Abstimmung aller Beteiligten. Alle für Sie wichtigen Ärzte und Therapeuten ziehen mit Ihnen zusammen an einem Strang und behandeln Sie nach anerkannten medizinischen Empfehlungen.

 

Die Diagnosen und Behandlungsprogramme auf einen Blick:

Der Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt, wird zu den so genannten Stoffwechselerkrankungen gezählt. Beim Typ 1-Diabetes ist die Bauchspeicheldrüse nicht in der Lage, Insulin zu produzieren. Dies nennt man den absoluten Insulinmangel. In einem solchen Fall muss dem Körper lebenslang Insulin zugeführt werden. Der Typ 1-Diabetes wird auch als „jugendlicher Diabetes“ bezeichnet, weil die Erkrankung häufig bereits im Kindes- oder Jugendalter beginnt.

Ihre Vorteile zur Teilnahme an diesem Behandlungsprogramm:

Durch die Teilnahme an diesem Programm erlernen Sie (bzw. Ihr Kind),dass der Blutzucker möglichst immer in einem Bereich liegen muss, so wie er auch bei Gesunden üblich ist. Dadurch können akute Stoffwechselentgleisungen in Form von zu niedrigen oder zu hohen Blutzuckerwerten verhindert und die Gefahr von Spätfolgen vermindert werden.
Ein weiteres wichtiges Behandlungsziel  ist eine gute soziale Integration betroffener Kinder. Das Programm sieht daher vor, dass die beteiligten Ärzte auch auf die seelische Situation der Kinder und ihrer Familien eingehen und frühzeitig unterstützende Maßnahmen einleiten. Auch Diabetikerinnen, die ein Baby bekommen wollen, werden besonders intensiv betreut, um Schwangerschaft und Geburt für Mutter und Kind so sicher wie möglich zu machen.

Mit diesem Behandlungsprogramm sichern wir und Ihr Arzt Ihnen eine optimale medizinische Versorgung zu. Für Diabetiker sind oft viele medizinische Fachleute wichtig. Neben Hausärzten wirken Fachärzte, Krankenhäuser, Ernährungsberater oder Fußpfleger mit. Untersuchungen und Termine müssen abgestimmt und Informationen ausgetauscht werden. Dieses Programm verbessert die Zusammenarbeit aller Beteiligten.Es richtet sich nach den aktuellen wissenschaftlich anerkannten Behandlungsprinzipien für Diabetes mellitus.

Der Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt, wird zu den so genannten Stoffwechselerkrankungen gezählt. Beim Diabetes Typ 2 sprechen die Körperzellen vermindert auf das Insulin an. Dieser Zustand wird als lnsulinresistenz bezeichnet. In frühen Stadien des Diabetes Typ 2 reagiert die Bauchspeicheldrüse darauf zunächst, in dem sie mehr Insulin produziert. Im weiteren Verlauf der Erkrankung erschöpft sich diese Produktion dann jedoch und der Blutzucker bleibt dauerhaft erhöht. Der Diabetes Typ 2 kann zu einem großen Teil als Folge einer ungesunden Lebensweise verstanden werden. Obwohl die Veranlagung vererbt werden kann, können in den meisten Fällen Übergewicht, falsche Ernährung und mangelnde Bewegung für einen tatsächlichen Krankheitsbeginn verantwortlich gemacht werden.

Wenn Sie als Diabetiker jedoch eine optimale medizinische Behandlung erhalten und Ihre Blutzuckerwerte gut eingestellt sind sowie Sie selbst Ihre Lebensgewohnheiten der Erkrankung anpassen, können hierdurch mögliche aktuelle Krankheitszeichen und auch Spätfolgen vermindert bzw. verhindert werden.

Ihre Vorteile zur Teilnahme an diesem Programm:

Mit der Teilnahme an diesem Behandlungsprogramm sichern wir und Ihr Arzt Ihnen eine optimale medizinische Versorgung zu. Für Diabetiker sind oft viele medizinische Fachleute wichtig. Neben Hausärzten wirken Fachärzte, Krankenhäuser, Ernährungsberater oder Fußpfleger mit. Untersuchungen und Termine müssen abgestimmt und Informationen ausgetauscht werden. Dieses Programm verbessert die Zusammenarbeit aller Beteiligten. Es richtet sich nach den aktuell wissenschaftlich anerkannten allgemeinen Behandlungsprinzipien für den Diabetes mellitus.

Asthma bronchiale ist eine chronische Entzündung der Atemwege. Die Schleimhaut, die die Bronchien (luftleitende Atemwege) auskleidet, ist bei Asthmatikern ständig bereit, sich zu entzünden. Sie schwillt an und produziert vermehrt einen zähen, glasigen Schleim.
Dazu kommt eine erhöhte Bereitschaft der Bronchialmuskulatur, sich zu verkrampfen. Die Muskelfasern winden sich spiralförmig um die Bronchien herum. Ziehen sie sich zusammen, so wird der Durchmesser der Bronchien enger, und die Atmung wird erschwert. Dieser Zustand liegt bei Asthmatikern entweder dauerhaft vor oder tritt anfallsweise auf. Husten, Luftnot und ein pfeifendes Geräusch bei der Ausatmung kennzeichnen solche Asthmaanfälle. Die Anfälle enden entweder von selbst oder können durch Gabe bestimmter Medikamente beendet werden.

Ihre Vorteile zur Teilnahme an diesem Behandlungsprogramm:

Ihre Teilnahme an diesem Programm wird den Verlauf Ihrer oder der Erkrankung Ihres Kindes verbessern. Dazu erhalten Sie Informationen, die Sie im Alltag für ein individuelles Handeln kompetent machen. Sie lernen, mit Ihrer Krankheit selbstbestimmt umzugehen. Eine Patientenschulung ist daher wichtiger Bestandteil dieses Programms.

Bitte beachten Sie: Eine Teilnahme an diesem Programm kommt nur für Kinder ab dem 2. Lebensjahr und für Erwachsene in Frage.

Die Abkürzung „COPD“ steht für den englischen Begriff  „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“, übersetzbar mit „chronisch obstruktive Lungenerkrankung“. Der Begriff beschreibt eigentlich keine einzelne Krankheit, sondern vielmehr eine Kombination von Krankheitszeichen und Funktionseinschränkungen der Bronchien und der Lunge. Zu dieser Kombination gehören ein dauerhafter Husten mit Auswurf sowie eine Verengung der Atemwege, auf Lateinisch „Obstruktion“ genannt.

Eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung entsteht als Folge einer chronischen Bronchitis, einer dauerhaften Entzündung der Bronchien, deren Hauptursache das Rauchen ist. Im Gegensatz zur „einfachen“ Bronchitis, die meist folgenlos ausheilt, kann eine unbehandelte chronisch obstruktive Erkrankung weiter voranschreiten. Als Folge kann es unter anderem zu einer Überblähung der Lunge, dem so genannten Emphysem kommen.

Atemwegserkrankungen wie COPD sind nicht vollständig heilbar. Die Verengung der Atemwege ist durch Medikamente, anders als z.B. bei Asthma bronchiale nicht vollständig rückgängig zu machen. Es ist aber in nahezu jedem Stadium der Erkrankung möglich, ihr Voranschreiten zu verlangsamen.

Ihre Vorteile durch die Teilnahme an diesem Programm:

Durch die Teilnahme an diesem Programm erhalten Sie eine optimale medizinische Versorgung. Dadurch kann das Krankheitsbild und mögliche Spätschäden wie ein Lungenemphysem  vermieden und vermindert. Auf diese Weise erhalten Sie ein Stück Lebensqualität zurück. Eine Einschreibung in dieses Programm kann ab dem vollendeten 18. Lebensjahr erfolgen.

Unter dem Begriff „Koronare Herzkrankheit‘ versteht man eine arteriosklerotische Verengung der Herzkranzgefäße - auch Arterienverkalkung genannt. Diese Veränderung führt dazu, dass die Herzmuskulatur nicht so viel sauerstoffreiches Blut erhält, wie sie für ihre Arbeit benötigt. Ein so geschädigtes Herz kann vielen Anforderungen des Kreislaufs nicht mehr genügen. Das Risiko für einen Herzinfarkt, Herzrythmusstörungen und Herzschwäche ist deutlich erhöht. Die Koronare Herzkrankheit kann man als Zivilisationskrankheit bezeichnen: Zu hoher Blutdruck, zu hohe Blutfette und zu hoher Blutzucker durch falsche Ernährung, Rauchen, Übergewicht und zu wenig Bewegung sind ihre Ursachen.

Ihre Vorteile zur Teilnahme an diesem Behandlungsprogramm:

Mit der Teilnahme an diesem Programm erhalten Sie Ihre Lebensqualität so viel und so lange wie möglich und verhindern die Folgen der koronaren Herzkrankheit. Durch Ihr aktives Mitwirken beim Umgang mit Ihrer Erkrankung können Sie das in diesem Programm entscheidend unterstützen. Auf diese Weise können Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt Anzeichen von Komplikationen erkennen und Folgeschäden verhindern.

Brustkrebs (auch Mammakarzinom genannt) ist ein bösartiger Tumor der Brustdrüse, der meist bei Frauen, in seltenen Fällen aber auch bei Männern auftreten kann. Bei Brustkrebs (Mammakarzinom) sind die genauen Ursachen bislang nicht vollständig geklärt. Die überwiegende Mehrheit der Betroffenen erkrankt spontan, also ohne dass Mediziner sichere Ursachen ausmachen können. Jedoch sind mittlerweile verschiedene Risikofaktoren, wie das fortgeschrittene Alter, langfristige Einnahme weiblicher Sexualhormone in den Wechseljahren, Übergewicht nach den Wechseljahren und genetische Veranlagung bekannt, die die Krankheit begünstigen können.

Ihre Vorteile zur Teilnahme an diesem Programm:

Im Mittelpunkt des Programms steht die gemeinsame Entscheidungsfindung zwischen Ihnen und Ihrem behandelnden Arzt, um diejenige Therapie einzuschlagen, die für Sie am besten geeignet ist. Auch die Nachsorgephase stellt ein Schwerpunkt des Programms dar. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den psychosozialen Unterstützungsangeboten.

Wichtig zu wissen: Für eingeschriebene Patientinnen umfasst die Nachsorge entsprechend dem Programm zehn Jahre nach Erstbehandlung. Aus diesem Grund können Sie sich auch gerade in dieser Zeit noch in das Programm eintragen.

Sie möchten teilnehmen?

Die Teilnahme am strukturierten Behandlungsprogramm ist einfach und kostenfrei. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, bei dem Sie aufgrund der o. g. Diagnosen in Behandlung sind. Dies kann Ihr Hausarzt, Internist, Frauenarzt oder Kinderarzt sein. Er wird Sie über die weiteren Formalitäten informieren und die Einschreibung koordinieren.

Sie haben Fragen? Rufen Sie uns an - wir sind für Sie da!

Berichte zur Qualitätssicherung

Wichtiger Bestandteil bei DMP-Programmen sind Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Diese werden in den sogenannten Qualitätsberichten jährlich dargestellt und hinsichtlich ihrer Zielerreichung ausgewertet. Wichtige Programmziele sind beispielsweise die Sicherstellung der regelmäßigen Teilnahme der Versicherten und der Wahrnehmung empfohlener Schulungen sowie eine regelmäßige Dokumentation. Die Qualitätsberichte sind frei zugänglich und können hier angesehen werden:

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