Jörg Kluge

Im Interview
  1. Startseite
  2. Die Schwenninger
  3. Ausbildung & Karriere
  4. Wir als Arbeitgeber
  5. Mitarbeiterinterviews
  6. Jörg Kluge
Schwenninger, Mitarbeiter, Arbeitgeber, Interviews

Jörg Kluge

Damals Azubi – heute Führungskraft

Jörg Kluge hat nach seinem Abitur von 2002 bis 2005 eine dreijährige Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten (m/w/d), Fachrichtung allgemeine Krankenversicherung bei der Schwenninger Krankenkasse absolviert. Heute ist er als Leiter Einnahmen-Management aktuell für fünf Führungskräfte und rund 90 Mitarbeiter verantwortlich. Im Interview berichtet er von seinem Werdegang.

Warum hast du dich für eine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten (m/w/d), Fachrichtung allgemeine Krankenversicherung bei der Schwenninger Krankenkasse entschieden?
Ich war auf der Suche nach einem Ausbildungsberuf, der mir viele Möglichkeiten eröffnet. Spannend fand ich, dass man viel mit Menschen aber auch mit rechtlichen Fragestellungen zu tun hat. Ich habe die Schwenninger als sehr kundennahe Kasse und als wirtschaftlich gesundes Unternehmen kennengelernt. Überzeugt hat mich vor allem das Vorstellungsgespräch. Es war sehr locker und persönlich und nicht so steif oder förmlich wie andere Gespräche, die ich damals hatte.

Wie hat dir deine Ausbildung gefallen? Was hat dir besonders Spaß gemacht?
Meine Ausbildung war sehr vielfältig. Ich konnte beinahe alle Bereiche der Schwenninger kennenlernen. Außerdem wurde mir von Beginn an Verantwortung übertragen. Beispielsweise wurde ich bereits in meiner zweiten Ausbildungswoche am Empfang in unserer Zentrale eingesetzt. Dort hatte ich viel Kontakt zu unseren Versicherten, die mit den verschiedensten Anliegen zu mir kamen.

Wie kamst du zu dem Entschluss, eine Führungslaufbahn einzuschlagen?
Während der Ausbildung habe ich sehr tolle und fähige Führungskräfte kennengelernt. Das hat in mir den Wunsch geweckt, eines Tages selber Führungskraft zu werden. Außerdem hat mich beeindruckt, dass man als Führungskraft viel gestalten und bewegen kann.

Wie verlief dein Weg vom Azubi zur Führungskraft?
Ich war zunächst drei Jahre als Sachbearbeiter im Team Freiwillige Versicherung tätig, meiner Lieblingsabteilung während der Ausbildung. Im Jahr 2008 wurde ich zum Leiter des Teams Vollstreckung und Insolvenz befördert. Anfang 2013 habe ich mich dann auf die Stelle des Abteilungsleiters für den Bereich Beitragsmanagement beworben. Zu diesem gehört auch mein damaliges Team. Ich bekam die Stelle und wurde damit zu einem der jüngsten Abteilungsleiter im Unternehmen. Solche Aufstiegsmöglichkeiten wie bei der Schwenninger sind nicht selbstverständlich!

Welche Voraussetzungen sollte man für einen Werdegang wie deinen mitbringen?
Man braucht viel Eigeninitiative und Durchhaltevermögen. Ich habe nebenberuflich in der Abendschule die Fortbildung zum Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen und anschließend zum geprüften Betriebswirt gemacht, um mich für eine Führungsposition zu qualifizieren. Als Führungskraft sind Durchsetzungsvermögen und Kontaktfreudigkeit wichtig – und vor allem, dass man seinen Beruf mit Spaß und Leidenschaft ausübt.

Inwieweit haben dir deine Weiterbildungen geholfen?
Meine Weiterbildungen im Bereich Controlling, Business Coaching, Mental-Coach und Wirtschaftsmediator haben mich stark vorangebracht. Bei meiner Fortbildung zum Fachwirt und Betriebswirt habe ich beispielsweise wertvolle Hintergründe zu den betriebswirtschaftlichen Aspekten meiner Tätigkeit zu erhalten. In der Ausbildung werden diese Aspekte nur am Rande beleuchtet – sie sind aber wichtig für die Analyse von Abläufen / Prozessen und um diese ständig weiterzuentwickeln. In der Controlling-Weiterbidlung lernte ich, wie man Risiken abschätzen kann und entsprechende Maßnahmen ableiten kann. Die Ausbildungen als Business Coach, Mental-Coach und Wirtschaftsmediator haben mich in Bezug auf die Führung von Menschen weitergebracht. Zu verstehen und zu akzeptieren, warum ein Mensch so handelt, wie er handelt, ist entscheidend für eine Führungskraft. Durch diese Ausbildungen kann ich umso mehr und umso besser auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen.

Vielen Dank für das Interview

Zur Startseite