Mitarbeiterin Fabienne Hofmann

Fabienne Hofmann

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Fabienne Hofmann

Von der Praktikantin zur Leiterin Gesundheitsförderung

Fabienne Hofmann hängte für ein Praktikum bei der Schwenninger Krankenkasse ihre unbefristete Anstellung als Trainerin in einem Fitnessstudio an den Nagel. Ihr Mut machte sich bezahlt, denn nach ihrem dreimonatigen Praktikum stellten wir sie als Expertin Leistungsmanagement bei uns ein. Heute ist sie Leiterin Gesundheitsförderung. Im Interview berichtet Fabienne von ihrem Werdegang.

Über welches Studium bist du ursprünglich zur Schwenninger gekommen?
Ich habe meinen Bachelor in Sportwissenschaft gemacht und im Nebenfach Sporttherapie studiert.

Welchem Berufswunsch hattest du damals während deines Studiums?
Ich wollte gerne im Bereich der bewegungsbezogenen Gesundheitsförderung arbeiten. Während des Studiums habe ich ein Praktikum in einer Sportonkologie gemacht. Das ist eine ambulante Einrichtung, die Bewegungsprogramme für Krebspatienten anbietet. Ich hätte mir damals gut vorstellen können, in diesem Bereich weiterzuarbeiten. Leider klappte das nicht, weshalb ich nach dem Studium zunächst in einem Fitnessstudio arbeitete.

Warum hast du ein Praktikum bei der Schwenninger Krankenkasse gemacht?
Eine Freundin, die ebenfalls bei der Schwenninger arbeitet, hat mir das Unternehmen empfohlen. Sie wusste, dass mich mein Job im Fitnessstudio nicht erfüllt hat. Daher habe ich meine Stelle, die ich erst seit kurzem hatte, aufgegeben und ein Praktikum bei der Schwenninger im Leistungsmanagement für die Bereiche Gesundheitsförderung und Prävention begonnen. Ich wollte herausfinden, ob eine Tätigkeit bei einer Krankenkasse etwas für mich ist. Im Studium hatte ich kaum Berührungspunkte mit der gesetzlichen Krankenversicherung. Das war absolutes Neuland für mich.

Wie lief dein Praktikum ab?
Ich saß bei meiner Betreuerin im Büro und durfte sie bei jeder Besprechung begleiten. Dadurch konnte ich jederzeit Fragen stellen und mir schnell einen Überblick über die verschiedenen Bereiche der Schwenninger verschaffen. Nach meiner Einarbeitung habe ich eigene Projekte und damit viel Verantwortung übertragen bekommen. Beispielsweise durfte ich eigenständig einen Katalog über unsere Angebote im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung für unseren Vertrieb erstellen. Das war toll!

Viele Absolventen machen während oder nach dem Studium ein Praktikum und erhoffen sich davon eine feste Anstellung. Was würdest du anderen empfehlen, um dies – wie in deinem Fall – zu schaffen?
Am wichtigsten ist Eigeninitiative! Ich habe immer aufzuzeigen versucht, wie das Unternehmen von mir profitieren kann. Ich habe meinem Chef Vorschläge für Themen unterbreitet, die die Schwenninger aus meiner Sicht voranbringen können. Wichtig ist auch, dass man sich von vorneherein in das Kollegium integriert. Beispielsweise habe ich für meine Teamkollegen eine „Bewegte Pause“ angeboten – ein zehnminütiges Bewegungsprogramm für die Mittagspause. Das kam gut an! So habe ich auch gemerkt, dass bei der Schwenninger ein sehr familiärer und wertschätzender Umgang herrscht. Gegen Ende des Praktikums habe ich mich regelmäßig nach Möglichkeiten erkundigt, wie ich im Unternehmen bleiben kann. Das hat sich bezahlt gemacht. Als mein Chef mir die Stelle angeboten hat, war das für mich wie ein Sechser im Lotto. Die Schwenninger ist eine moderne und flexible Krankenkasse, bei der ich viel gestalten und bewegen kann. Ich habe großen Spaß in meinem Beruf!

Wie lief es nach deiner Festanstellung als Expertin Leistungsmanagement weiter?
Meine Stelle als Expertin machte mir riesig Spaß! Ich konnte meine Ideen einbringen über den Tellerrand hinaus schauen und neue Konzepte entwickeln und auf den Weg bringen. Da ich ein sehr ehrgeiziger Mensch bin, hat mich die Wissenslust gepackt! Mein eigentliches Studium als Sportwissenschaftlerin und Sporttherapeutin war eine gute Basis für meine Expertenstelle. Ich wollte mich aber noch spezifischer auf die Präventions- und Gesundheitsförderungsthemen einer Krankenkasse ausrichten und habe ich mich für einen Master im Fernstudium entschieden. Während meiner Masterarbeit habe ich mich auf die Stelle der Leiterin Gesundheitsförderung bei der Schwenninger beworben. Da ich bis zu dem Zeitpunkt noch keine Führungserfahrung hatte, dachte ich nicht, dass ich die Stelle bekomme. Lange habe ich hin und her überlegt, ob ich mich bewerben soll und ob ich überhaupt genommen werden würde. Schlussendlich dachte ich mir: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ich habe mich also beworben und war aufgrund meines Master-Studiums und der Qualifikationen gut geeignet für die Stelle und kann mich nun Leiterin Gesundheitsförderung nennen. Wenn ich so auf die letzten Jahre zurückschaue, erkenne ich immer ein Muster bei mir: Fleiß, Ehrgeiz und Disziplin haben sich für mich bewährt.

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